Insektenschutz

Seit 2014 steht vor der Realschule dieses große Insektenhotel. Es ist in Zusammenarbeit des BUND mit den Schulen entstanden. Es ist ein wahrer Hingucker und Stolz aller Beteiligter!

Die "Hotelfachangestellten" Karl-Heinz Möller (li.) und Günther Nienstedt bei der Inspektion des Insektenhotels hinter der Lutherkirche.
Die "Hotelfachangestellten" Karl-Heinz Möller (li.) und Günther Nienstedt bei der Inspektion des Insektenhotels hinter der Lutherkirche.

Seit dem Sommer 2008 bietet das "Insektenhotel" hinter der Lutherkirche, ein Ferienprojekt mit Kindern aus dem Jugendzentrum, eine nützliche Überwinterungshilfe für zahlreiche Insektenarten. Zur Zeit bemühen wir uns, die Umgebung des "Insektenhotels" durch Anpflanzung verschiedener Blumen und Kräuter insektenfreundlich zu gestalten.

Der Kreisel bei der Neubausiedlung „Zum Apfelgarten“ ist mit verschiedenen heimischen Blühpflanzen bewachsen, die von März bis in den Oktober ein reichhaltiges Pollen- und Nektarangebot für unsere Insekten bieten. Bodenbrütende Wildbienenarten finden auf den sandigen Freiflächen ihr Zuhause. Schwebefliegen, Hummeln und Honigbienen bedienen sich hier am gedeckten Tisch. Wir greifen bewusst so wenig wie möglich in dieses Biotop ein, um Störungen an Tier- und Pflanzenleben gering zu halten.

In Gesprächen mit der Gemeindeverwaltung und dem Bauhof bemühen wir uns, den Gehölzschnitt in den öffentlichen Grünanlagen unserer Gemeinde nach ökologischen, und nicht nach ausschließlich ökonomischen Prinzipien durchzuführen. Das Foto zeigt ein Beispiel aus unserer Gemeinde, wie Gehölzschnitt unserer Meinung nach auf keinen Fall durchgeführt werden soll. Wir legen besonderen Wert darauf, dass die Gehölze nach dem Schnitt in der folgenden Vegetationsperiode blühen und Insekten Nahrung bieten können.
Ebenso legen wir Wert darauf, dass die Gehölze dauerhafte Nist- und Schutzmöglichkeiten für Vögel und Kleinsäuger, wie z.B. dem Igel, bieten. Dies ist bei der im Foto gezeigten Vorgehensweise nicht gegeben.

Ein wesentlicher Anteil unserer Biotoppflege besteht darin, das Gras auf den Flächen zu mähen und es abzufahren. So werden dort mit der Zeit Magerwiesen mit ihrer großen Artenvielfalt entstehen, ein Magnet für Insekten und Vögel.
Größere Grasflächen wandeln wir in gemischte Streuobstwiesen mit hochstämmigen Sorten wie z.B. dem „Altländer Pfannkuchen“, einer alten Apfelsorte,  um. Daneben stehen alte Pflaumen-, Kirsch- und Birnensorten.